Motiv gefunden…

Tja, und dann war sie doch noch mal vor meiner Linse…

Eigentlich war ich auf dem Heimweg und hatte meiner Meinung nach den Tag schon genug photographiert, als ich noch einmal an der Mühle vorbeikam, bei der ich das letzte Mal nur mein Handy dabei hatte. Ein kleiner Versuch die Szene so wiederzugeben, wie ich sie empfand… Zwischen den Wolkenbrüchen klarte es kurz auf und die Sonne bedeckte das  Kornfeld und gab ein herrliches Licht auf die Landschaft. Der Polfilter half mir, die kräftigen Farben herzustellen… (Zugegeben, am PC wurde hier noch ein bisschen geschraubt…) Das nächste Mal dann auch mit einer kleineren Blende (hier f/13), damit alles scharf ist. Auf dem kleinen Kamera-Display war doch noch alles scharf…

Das erste Bild mit einem meiner Lieblingsobjektive – das Nikon 16-35 f/4. Für die Linse also wenigstens eine Blene F/22 oder mehr…

Beim zweiten Bild habe ich mal das Nikon 24-85mm Objektiv benutzt, von dem ich in einem früheren Artikel schrieb.

Motivsuche

Immer daran interessiert, etwas Schönes vor die Linse zu bekommen und dann doch nur das Mobiltelefon zum Knipsen dabei… Das ist extrem ärgerlich! Was hätte hieraus werden können? …mit ordentlicher Kamera, Objektiv, Filter… nun: so ist das Leben…

Kornfeld? Ich komme wieder!

…wenn das Wetter wieder so schön passt!

Strobist Photoshooting… ein “making of”

Wie bereits angekündigt zeige ich hier die Entstehung einiger Portrait-Aufnahmen und die benötigte Ausrüstung und natürlich deren Einsatz. Recht kurzfristig ereilte mich die Bitte ein paar Bewerbungsphotos zu machen, der ich sehr gerne nachkam, um mal wieder ein bißchen in Übung zu bleiben und am Ende auch noch ein wenig zu experimentieren – lernen will ich ja immernoch ganz viel! Die Aufnahmen, so finde ich, können sich sehen lassen, wenn sie auch “gestellt” sind.

Ich lud also mein ganzes Zeug ins Auto, darunter Kameras (D700 und D300), Objektive (Nikon 105mm f/2.8, Nikon 50mm f/1.8, Sigma 70-200mm f/2.8), Licht-Stative, Softboxen, diversen Kleinkram, Hintergründe und natürlich meine “gewöhnlichen” Aufsteckblitze (Nikon SB900, Nikon SB600 und das Nissin Di866 Mark II). [siehe Bild]

Der Ort des Geschehenes ist eine Wohnküche mit großer Fensterfront, die ich hinter meinem schwarzen Hintergrund versteckte. Ein weiteres Fenster links vom “Set” bot ein bißchen Licht, was sich später entweder mit dem Blitzlicht mischte bzw. nur so wenig Licht bot, dass ich es zum Scharfstellen nutzen konnte.

Der Aufbau bestand aus einem Hauptlicht – eine 80cm Softbox vorne links (bestückt mit dem Nissin Di866 Mark II), einem zweiten Licht, bestehend aus einem Lastolite Trigrip mit hintergebautem Blitzlicht (SB900)  vorne rechts und einem Haarlicht – die Firefly Octabox mit einem SB600 – hinten links. [siehe Bild]

Bei Aufnahmen solcher Art setze ich auf die Techniken, die auch auf der Internetseite www.strobist.com verwendet und erklärt werden; dabei kommen aus Kosten- und Platzgründen nur kleine Aufsteckblitze zum Einsatz. Gesteuert bzw. kommuniziert zwischen Kamera und Blitzlichtern wird mittels Infrarot und dem Nikon Creative Lighting System – kurz: CLS. Entgegen der von “Strobisten” bevorzugten manuellen Steuerung der Blitze (Blitzeinstellung: M), verwende ich die TTL-Steuerung. Die SU800 Einheit (Ausrüstungsbild: drittes Gerät von oben links) wird dabei auf die Kamera gesteckt und Einstellungen für die Blitzgeräte werden “mobil” am Gerät vorgenommen. Beim Auslösen werden die Informationen an die Blitzgeräte weitergegeben.

An die zum Schluß verwendeten Lichteinstellungen musste ich mich langsam heranarbeiten und habe über die TTL-Steuerung der SU800 jedes Licht einzeln in der Intensität geregelt. Die Ergebnisse könnt ihr hier unten begucken:

Bei der anschließenden Bearbeitung wurden die Lichtwerte angepasst: Das Gesicht wesendlich heller  belichtet (Originalwert in der Kamera war EBV: -0.7). Die Augen wurden nachgeschärft, kleine Pickelchen entfernt und in den Hintergrund ggf. noch ein Schwarzpunkt gelegt.

Abschließend danke ich den beiden Modellen für die Gelegenheit diese Photos machen zu dürfen!

Testbilder Nikon 24-85mm 3.5-4.5 VR

Auf die Schnelle sind hier schon mal zwei Testbilder meines neuen Objektivs. Für den Blog nur leicht bearbeitet und natürlich verkleinert; dennoch ein ordentliches Ergebnis bei 24mm f/16…und bei 45mm –  Blende 10…

Kommentar via FACEBOOK: >> Aber wenn es doch Testbilder sein sollen, warum dann die leichte Bearbeitung? Jetzt könnte man auch denken das Objetiv ist nicht so toll aber Du kannst super mit der Bildbearbeitungsapplikation umgehen… :-) <<
 
Meine Antwort: >>Generell stimmt das, ABER: wenn ich aus der Kamera ein JPEG nehme, dann ist das durch die Kamera schon bearbeitet. (Schärfe, Kontrast, Farbe etc.) Unter anderem photographiere ich deswegen mit dem RAW-Format. Das RAW ist, wie Du ja weißt, ohne Weißabgleich, Helligkeitswerte usw.. Die Bearbeitung, die ich gemacht habe, betrifft nur eben die Werte bzgl. Farbe, Weiß und Helligkeit. Ich werde in Zukunft (auch jetzt im BLOG) meine Angaben verfeinern…<<

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Auf den Leserkommentar hin präzisiere ich meine Aussage: Die Bearbeitung, die ich hier vorgenommen habe betraf nur Helligkeitswerte und einen Weißabgleich. Die von mir geschossenen Aufnahmen wurden im RAW-Format (mein Standard) gespeichert und besitzen keine, wie es bei JPEG üblich wäre, Bearbeitung seitens der Kamera. Was eigentlich immer interessiert, ist was bekomme ich am Ende, ohne zu viel Bearbeitung, die der RAW-Photograph, ohnehin machen muß, aus diesem Objektiv heraus.

Die Gegenüberstellung hier:

 

Nikon 24-85mm f. 3.5-4.5 G VR

Ein neues Pferd im Stall – das Nikon 24-85mm f. 3.5-4.5 G VR Objektiv

 

Vor zwei Tagen kam endlich ein kleines Paket von der Post mit dem von Nikon vor einigen Wochen angekündigten neuen 24-85mm VR Objektiv. Ich kann und werde hier keinen technischen Test der Linse durchführen und bin auch generell nicht an Test dieser Art interessiert. Was für mich, wie auch für einige “Mitstreiter”, interessant ist, sind Bilder, Bilder und noch mehr Bilder und vielleicht der subjektive Eindruck im Umgang mit diesem Objektiv.

Qualitätseindruck

Entgegen meiner Annahme bei diesem “günstigen” Objektiv (590 Euro) wieder enttäuscht zu werden ist der erste Eindruck genau das Gegenteil! Das Objektiv fühlt sich wertig an. Der Zoom-Ring und auch der Fokus-Ring haben kein erkennbares Spiel. Zum Zoom-Ring sei gesagt, dass ein gewisser Widerstand spürbar ist, der der Bewegung eine gewisse Festigkeit verleiht. Dieses Objektiv besitzt keine interne Fokussierung. Über die Bildqualität kann ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht all zu viel sagen und es ist abzuwarten, was die einschlägigen Testseiten (kenrockwell.com , lens-review etc.) von ihrer Seite berichten. Das die Bildqualität eines AF-S NIKKOR 24-70 mm 1:2,8G ED oder eines AF-S NIKKOR 28-70 mm 1:2,8 ED mit dieser Linse nicht erreicht werden können, steht für mich nicht zur Diskussion!

Einsatzgebiet

Ich habe mir diese Linse als Reise-Objektiv zugelegt… …wenn Gewicht und Größe anfangen eine Rolle zu spielen und das Ergebnis nicht über das Urlaubsfotobuch und eine Bildgröße von 20x30cm hinausgehen. An einer FX Kamera, wie auch an einem DX Modell kann dieses Objektiv seine Dienste anbieten und dies ist genau das, was ich gesucht hatte. In wie weit meine Erwartungen erfüllt werden oder ich dabei enttäuscht werde, sollten die nächsten Wochen und Monate zeigen.

Aussichten

Dieser kleine Beitrag soll einen sehr kleinen ersten Eindruck vermitteln und den Einsatz des Nikon 24-85mm f. 3.5-4.5 G VR ankündigen.